Das Buch
Sanftm?tig, ein wenig melancholisch h?lt er mit seinem Herr-
gott Zw1esprache uber die Schwache seiner menschlichen Na
tur, die ihn seinem Herrgott soviel schuldig bleiben la?t - ge-
gen den cr andererseits aber durchaus auch Klagen vorzubrin
gen hat, etwa die, dals er ihm doch etwas mehr Ruhe g?nnen
moge. Doch auch so findet er wunderschone Begr?ndungen da-
fur, sich auf einer blumigen Wiese ausstrecken zu mussen ; hat er
doch zum Beispiel das Gefuhl, sich seinem gottlichen Gespr?chs-
partner nur in ganz entspanntem Zustand wirklich widmen zu
konnen. Allerdings treiben ihn auch Probleme um, die ihm das
Erreichen dieses ersehnten Zustandes verwehren. Zu ihnen
gehort die Tatsache, da? seine Tochter einen Freund hat, und
dieser Mensch kann naturlich einfach nichts taugen, mehr noch:
er darf einfach nichts taugen, worum er in sorgen- und liebe
voller Eifersucht schlie?lich seinen Herrgott bittet.
Mit der Figur dieses Rebbe ist dem Zeichner eine meisterliche
und zugleich au?erst liebenswerte Sch?pfung gelungen, der er
in sparsamen Strichen mit bewundernswerter Prazision immer
neue Ausdrucksnuancen abgewinnt.
Die Autoren
Don Dekker wurde 1944 in Amsterdam geboren. Er war erst
Bildhauer, dann Filmregisseur, arbeitet jetzt als Graphiker und
schreibt Fernsehspiele.
The Tjong Khing wurde 1933 in Indonesien geboren. Zcich-
nerischer Autodidakt. Er illustriert Bucher, arbeitet fur Zeit-
BCnriten und gewann zwei internationale Preise fur Bilder-
romane.
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