(1934-US)-Das Geheimnis der schwarzen Spinne - Horrorfilm
 
Handlung In London wurde schon zum zweiten Mal ein Mann mit dem Geschoss in Form einer Schwarzen Witwe getötet. Der trinksüchtige Reporter Wellby von der Zeitung „London Sensations“ möchte mehr herausfinden. Er ermittelt, dass beide Opfer 12 Jahre vorher Mitglieder einer Expedition in Mexiko waren, deren Leiter Alfons Avery bei der Expedition durch den Biss einer Schwarzen Witwe starb. Die weiteren Mitglieder der Expedition hießen Morton, Robins, Selwood, Cartwright, Bryan, Bromfield und Osbourne (der Chef von Wellby). Bei weiteren Nachforschungen stößt Wellby auf den undurchsichtigen Mr. Boyd, der immer dann auftaucht, wenn seine Hilfe benötigt wird. Von dem schrulligen und gewitzten Bibliothekar Mr. Fish erfährt er, dass die Mitglieder von Averys Expedition reich zurück gekommen sind und gemeinsam den Zeitungsverlag gründeten, in dem Wellby Reporter ist. Im Antiquitätengeschäft eines der Mitglieder lernt er die schöne Clarisse Miller kennen und verliebt sich in sie, muss jedoch bald darauf feststellen, dass sie in Wirklichkeit Clarisse Avery heißt und die Tochter des toten Expeditionsleiter ist. Die einzelnen Teilnehmer der Expedition kommen einer nach dem anderen mit den Geschossen ums Leben, dabei werden immer wieder die verschiedenen Verdächtigen in den Mittelpunkt gerückt. Zum einen verdächtigen sich die Teilnehmer der Expedition untereinander, zum anderen wird Clarisse als potentielle Alleinerbin der Zeitung zum unberechenbaren Element. Tatsächlich hat sie die Drohbriefe verfasst, die den Morden vorausgingen, aber nur um die Opfer unter Druck zu setzen, die Umstände um den Tod ihres Vaters offenzulegen. Der undurchsichtige Mr. Boyd, der ebenfalls als Täter in Frage käme, gibt sich als Mitarbeiter von Scotland Yard zu erkennen. Als nur noch zwei Expeditionsmitglieder leben, bedroht Clarisse diese mit einer Waffe und erfährt, dass ihr Vater nach dem Fund eines Aztekenschatz von einem der Mitglieder erschossen wurde. Die Gruppe wusste jedoch nicht, wer geschossen hat. Um den Schatz zu behalten, hat die Gruppe den Mord an Avery vertuscht und den Behörden gegenüber als Unfall durch einen Spinnenbiss dargestellt. Die beiden Männer entscheiden sich jetzt, die Tat bei Scotland Yard zu gestehen, doch Helen Osbourne verrät sich nun als die Mörderin, die den letzten Anteilhaber an der Zeitung vor den Augen ihres Mannes und Clarisse aus Geldgier tötet. Clarisse flieht und William Osbourne, der sich mit den Motiven seiner Frau nicht arrangieren will, will Scotland Yard anrufen, wird aber von seiner Frau ermordet. Clarisse flüchtet auf das Hausboot Wellbys, doch Helen Osbourne hat das erwartet und ist bereits da. Sie zwingt Clarisse zur Unterschrift eines Geständnisses, die Mörderin zu sein. Mr. Fish kommt auf der Suche nach Wellby herein, kann aber fliehen, bevor Helen auf ihn schießen kann, und ruft gleich bei Scotland Yard an. Mit Clarisse als Geisel will Helen mit einem Motorboot fliehen, wird aber von Inspector Boyd und Wellby verfolgt. Bei der Rettung von Clarisse wird Helen getötet.
 
Film Deutscher Titel Das Geheimnis der schwarzen Witwe Originaltitel Das Geheimnis der schwarzen Witwe / Araña negra Das Geheimnis der schwarzen Witwe Logo 001.svg Produktionsland Bundesrepublik Deutschland, Spanien Originalsprache Deutsch Erscheinungsjahr 1963 Länge 100[1] Minuten Altersfreigabe FSK 12 Stab Regie Franz Josef Gottlieb Drehbuch Rolf Becker, Alexandra Becker, Franz Josef Gottlieb Produktion International Germania Film (Alfons Carcasona), Procusa Musik Martin Böttcher, Antonio Pérez Olea Kamera Godofredo Pacheco Schnitt Anni Lautenbacher (deutsche Fassung), José Luis Matesanz (spanische Fassung) Besetzung O. W. Fischer: Reporter Wellby Karin Dor: Clarisse Doris Kirchner: Helen Osbourne Werner Peters: William Osbourne Klaus Kinski: Boyd Eddi Arent: Fish Claude Farell: Mrs. Dyke Gabriel Llopart: Selwood José Maria Caffarel: Cartwright Antonio Casas: Bromfield Angel Menéndez: Bryan Felix Dafauce: Inspektor Terry Cris Huerta: Slim Belina: Sängerin