(1937-US)-Im Auge des Hurricane - Abenteuerfilm
 
Handlung Kapitän Nagle erreicht mit seinem Schoner die südpazifische Insel Manukura. Als Passagier an Bord befindet sich Germaine, die Ehefrau des Inselgouverneurs Eugene DeLaage, der ein Verfechter von Recht und Ordnung ist. Ebenfalls an Bord ist der Matrose Terangi, der Marama, die Tochter des Häuptlings Mehevi, an diesem Tag heiraten will. Pastor Paul nimmt die Hochzeit vor, bei der auch Nagle, das Ehepaar DeLaage und Dr. Kersaint anwesend sind. Die Nacht verbringt das frischvermählte Paar auf der unbewohnten Insel Motu Tonga. Terangi kehrt am nächsten Morgen zu seinem Schiff zurück, um nach Tahiti zu segeln. Dort besuchen Terangi und seine Kollegen eine Bar, in der Terangi von einem weißen Mann zu einem Kampf provoziert wird. Terangi bricht dem Mann den Kiefer und wird zu einer Gefängnisstrafe von sechs Monaten verurteilt. Nagle interveniert beim Gouverneur von Tahiti. Sechs Monate Haft wären für einen Insulaner wie Terangi tödlich sein. Doch der Gouverneur erklärt, dass der Verletzte sehr einflussreiche Freunde hat. Als Nagle absegelt, sieht Terangi das Schiff. Er wagt einen Ausbruch, um schwimmend den Schoner zu erreichen, wird aber gefangen genommen. Nun muss er ein Jahr im Gefängnis bleiben. Nagle, Dr. Kersaint, Germaine und Pastor Paul erbitten von Gouverneur DeLaage Hilfe für Terangi, doch der lehnt ab, um die Rechtsautorität nicht zu untergraben. Marama, Terangis schwangere Ehefrau, nimmt diese Nachricht schlecht auf. Mittlerweile sind acht Jahre vergangen. Verschiedene Ausbruchsversuche haben Terangis Haftzeit auf 16 Jahre verlängert. Immer noch verweigert DeLaage seine Hilfe. Terangi unternimmt einen Selbstmordversuch, wird aber von einem Wächter daran gehindert. Unabsichtlich tötet Terangi den Wächter und entkommt aus dem Gefängnis. Mit einem Kanu legt er die fast 900 Kilometer nach Manukura zurück. Pater Paul nimmt ihn auf und versteckt ihn auf Motu Tonga, wo Terangi seine Frau und seine Tochter Tita trifft. In der Zwischenzeit ist DeLaage von Terangis Flucht unterrichtet worden und lässt ihn suchen. Dazu beordert er Nagles Schiff, um die Suchmannschaften zu befördern. Die Wetterlage wird ernst, es kommt starker Wind auf. Terangi weiß, dass ein Wirbelsturm aufziehen wird und bringt seine Familie zurück nach Manukura. Der Sturm bricht los, Flutwellen zerstören die Kirche. Terangi hat Marama, Tita, Germaine und sich selber an einen großen Baum gebunden, doch der Baum wird entwurzelt und zusammen mit den vier Menschen auf eine entfernte Landzunge der Insel geschleudert. Dr. Kersaint und wenige der Einwohner überleben den Sturm. Nagle ist dem Sturm zusammen mit DeLaage auf dem Schoner ausgewichen. Nagle bemerkt auf der Landzunge ein Signalfeuer. Dort hat Terangi den Schoner bemerkt und das Feuer entfacht. Germaine fordert ihn auf zu fliehen, damit ihr Mann ihn nicht festnehmen kann. Die kleine Familie setzt sich in ein Kanu und verlässt die Landzunge. DeLaage schließt seine Frau erfreut in die Arme. Er bemerkt Fußabdrücke im Sand und bemerkt das sich entfernende Kanu auf dem Wasser. Germaine erzählt ihm, dass es sich um ein losgerissenes Kanu handele. DeLaage, der erkennt, dass Terangi seine Frau gerettet hat, stimmt zu und lässt Terangi mit seiner Familie davonsegeln.
 
Film Deutscher Titel … dann kam der Orkan Originaltitel The Hurricane Produktionsland USA Originalsprache Englisch Erscheinungsjahr 1937 Länge 102 Minuten Stab Regie John Ford Drehbuch Dudley Nichols Produktion Samuel Goldwyn Musik Alfred Newman Kamera Bert Glennon Schnitt Lloyd Nosler Besetzung Jon Hall: Terangi Dorothy Lamour: Marama Mary Astor: Germaine DeLaage Raymond Massey: Gouverneur DeLaage C. Aubrey Smith: Pater Paul Thomas Mitchell: Dr. Kersaint Jerome Cowan: Kapitän Nagle Al Kikume: Häuptling Mehevi Kuulei DeClercq: Tita John Carradine: Wachmann